Teilhabe an der Energiewende

Montag, 28.09.2026, 18–19:30 Uhr ­ Online via zoom ­ Teilnahme kostenlos

Simultanübersetzung Spanisch–Deutsch

Der Weg zu einer lokal und global gerechten Energiewende ist komplex und widersprüchlich – in Deutschland wie in Kolumbien. Im Rahmen des Projekts „Energiewende in Ostdeutschland” lädt das F3_kollektiv zu zwei Online-Veranstaltungen ein, in denen kolumbianische Referentinnen ihre Lösungsansätze vorstellen.

Unter dem ehemaligen Präsidenten Gustavo Petro förderte Kolumbien im Zuge der Energiewende Bürgerenergie-Genossenschaften, sogenannte Comunidades Energéticas. Sie stehen für eine Demokratisierung und Dezentralisierung der Energieproduktion und verbessern den Zugang zu Strom in ländlichen Regionen. Ziel ist es, Energiearmut zu bekämpfen und gleichzeitig Skepsis gegenüber erneuerbaren Energien abzubauen.

Die Umweltingenieurin Juanita Giraldo erklärt anhand konkreter Beispiele, was Comunidades Energéticas ausmacht. Vor fünf Jahren begann die Referentin im akademischen Kontext an Pilotprojekten und der Förderung politischer Maßnahmen mitzuwirken. Aktuell arbeitet sie bei dem Solar-Unternehmen Unergy als Leiterin des Bereichs „Comunidades Energéticas“. Sie schildert, wie sie Herausforderungen begegnet und welche Vorteile dadurch für die Gemeinden entstanden sind. Anschließend möchten wir mit allen Teilnehmenden ins Gespräch kommen: Inwiefern unterscheiden sich die Ausgangslagen in Deutschland und Kolumbien? Wie wird mit Widersprüchen umgegangen und wann begeistern Projekte Menschen für die Energiewende?Porträt von Juanita Giraldo

Es ist kein Vorwissen erforderlich. Die Veranstaltung kann unabhängig von der Folgeveranstaltung am 05.10.2026 besucht werden – beide ergänzen sich thematisch, funktionieren aber auch einzeln. Anmeldung über das Anmeldeformular oder per Mail.

Hiermit melde ich mich verbindlich zur Teilnahme an.

«Teilhabe an der Energiewende»


Weitere Termine

Förderhinweis

Das Projekt „Energiewende in Ostdeutschland: Ambiguitätstoleranz üben“ wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt sowie von Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienst gefördert.
Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung UmweltGefördert durch: Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes