Drei Teilnehmer*innen einer Schulung sitzen vor einem beschrifteten Plakat am Tisch. Sie schauen auf einen Laptop, der vor ihnen steht. Die Person in der Mitte zeigt mit einem schwarzen Stift auf den Bildschirm.

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Über uns

Katrin, Marie und Evelyn vom F3_kollektiv sitzen nebeneinander und diskutieren. Katrin kniet lächelnd auf dem Boden und hält beschriftete Moderationskarten in der Hand. Marie sitzt daneben auf dem Sofa und gestikuliert mit den Händen. Rechts von ihr sitzt Evelyn, ihr zugeneigt, mit einem Laptop auf dem Schoß und lächelt.
F3_kollektiv

»Als Kollektiv suchen wir gemeinsam neue Fragen & Perspektiven für machtkritische Bildung.«

Über uns

_kollektiv. Im März 2019 gründeten wir in Köln das Bildungskollektiv und sind seitdem bundesweit aktiv. Wir sind eine Gruppe von 11 Menschen, die seit langem in unterschiedlichen Kontexten politische Bildungsarbeit machen. Uns verbinden die politische Bildungsarbeit zum Thema Machtverhältnisse und eine machtkritische Haltung. Wir teilen den Anspruch, gemeinsam Entscheidungen im Konsens zu treffen, kollektive Arbeitsstrukturen aufzubauen und Wissen miteinander zu teilen.

F3_ Die Funktionstaste 3 auf einer Computertastatur ist recht unbekannt. Mit ihr ist das Suchen von Ordnern und Dateien bei Windows möglich und in Browsern öffnet sich das Suchfeld. Wir lernten bei unserem ersten Treffen gemeinsam diese Funktion kennen. Und so machte sich das F3_kollektiv auf die Suche nach mehr Unbekanntem: Nach weiteren Vorhaben und Themen, kollektiven Prozessen und machtkritischer Bildungsarbeit. Neben Aufträgen, Kooperationen und kleineren Projekten führen wir auch größere Projekte durch: Erfahrt hier mehr über die #digital_global Projekte und hier über unser aktuelles Projekt „Bildung zu den SDGs gegen rechte Ideologien – Kämpfe und Strategien aus dem Globalen Süden“.

Wir, das F3_kollektiv, lieben und begehren queer, schwul und hetero und leben verschiedene Beziehungskonzepte. Wir sind cis-Frauen, trans und nicht-binäre Menschen, cis-Männer und alle weiß. Alle von uns haben die deutsche Staatsbürger*innenschaft, einige eine Migrationsbiografie (italienischer Gastarbeiter und polnische Familien). Alle von uns haben einen akademischen Bildungsabschluss in Deutschland erworben, aber kaum wer kommt aus einer Akademiker*innenfamilie. Wir kommen aus unterschiedlichen Spektren der Mittelklasse, einige werden auch was erben. Viele von uns haben mehrere Geschwister. Viele wurden christlich sozialisiert, sind aber nicht religiös. Einige sind im ländlichen Raum aufgewachsen, heute leben fast alle in der Stadt. Einige sind chronisch-krank und be_hindert, viele ablebodied.

F3_kollektiv. bilden. suchen. verändern – Wir bleiben als Kollektiv und in der kollektiven Bildungsarbeit suchend.

Portrait von Kollektivmitglied Basha vor einem Busch mit grünen Blättern. Basha trägt einen lilanen Pullover und eine blaue Jacke und lächelt in die Kamera.

Basha

Pronomen: dey/deren/demm oder einfach b*
In 3 Worten: sorgfältig, reflektiert, empathisch
Spezialist*in für: Machtkritische Bildung, Bewegungsfreiheit
F3_Spezialist*in für: Öffentlichkeitsarbeit, Materialentwicklung
Wichtigstes Equipment:  Visuelle Tools, wie z.B. Bildkarten

Portrait von Kollektivmitglied Evelyn vor einem Busch mit grünen Blättern. Sie trägt eine dunkelbraune Brille und einen goldenen Ohrring und lächelt.

Evelyn

Pronomen: sie
In 3 Worten: energiegeladen, lernfreudig, mutig
Spezialistin für: Feminismen, Bergbau/ Rohstoffe, Digitalisierung
F3_Spezialistin für: #digital_global, Öffentlichkeitsarbeit, Grundbildung
Wichtigstes Equipment: Laptop & Espresso

Portrait von Kollektivmitglied Jana vor einem Busch mit grünen Blättern. Sie trägt eine hellbraune Brille und einen lachsfarbenen Schal und lächelt.

Jana

Pronomen: sie
In 3 Worten: strukturiert, entscheidungsunfreudig, empathisch
Spezialistin für: machtkritische Perspektiven, Moderation
F3_Spezialistin für: Gruppenprozesse, Organisation, Buchhaltung
Wichtigstes Equipment: Kulli

Portrait von Kollektivmitglied Judith in der Natur. Sie hält einen Blumenstrauß und lächelt in die Kamera.

Judith

Pronomen: sie
In 3 Worten: einfühlsam, spontan, fragend
Spezialistin für: kritische Kartierung, Feminismus, Klimagerechtigkeit
F3_Spezialistin für: Kollektiv-Orga, Workshops
Wichtigstes Equipment: Onlinekalender

Portrait von Kollektivmitglied Katrin vor einem Busch mit grünen Blättern. Sie hat einen Pony, trägt einen lilanen Schal und eine türkisene Strickjacke und lächelt.

Katrin

Pronomen: sie
In 3 Worten: positiv, entspannt, warmherzig
Spezialistin für: machtkritische Bildung, Rassismuskritik, Digitalisierung, einfache Sprache und Grundbildung
F3_Spezialistin für: Projektekoordination (Projekt BiGI), Technik, Methoden-Entwicklung, Workshops und Fortbildungen
Wichtigstes Equipment: Hund Batzi

Portrait von Kollektivmitglied Maike vor einem Baum mit grünen und gelben Blättern. Sie trägt einen schwarzen Pullover und orangene Ohrringe und lächelt in die Kamera.

Maike

Pronomen: sie
In 3 Worten: geduldig, lustig, neugierig
Spezialistin für: Grundbildung, Antirassismus, Mehrsprachigkeit
F3_Spezialistin für: Methoden-Entwicklung, Buchhaltung
Wichtigstes Equipment: Smartphone

Portrait von Kollektivmitglied Marie vor Efeu mit grünen Blättern. Sie trägt einen türkisenen Schal und türkisenen Pullover und lacht.

Marie

Pronomen: sie
In 3 Worten: diskussionsfreudig, neugierig, lustig
Spezialistin für: Moderation, Seminargestaltung, Feminismus
F3_Spezialistin für: Kollektiv-Orga, Projektmonitoring
Wichtigstes Equipment: Trinkflasche

Portrait von Kollektivmitglied Mario vor einem Busch mit grün-roten Blättern. Mario trägt eine schwarze Brille und einen schwarzen Pullover und hat ein Lächeln auf den Lippen.

Mario

Pronomen: dey/deren/demm
In 3 Worten: ruhig, bedacht, mittelfröhlich
Spezialist*in für: sexuelle Bildung / Sexualpädagogik
F3_Spezialist*in für: Technik
Wichtigstes Equipment: Passwortmanager

Portrait von Kollektivmitglied Moritz vor Efeu mit grünen Blättern. Er trägt eine türkisene Jacke und eine rote Mütze und lacht.

Moritz

Pronomen: er
In 3 Worten: spontan, einfühlsam, lernbegierig
Spezialist für: Klimagerechtigkeit, Mediation, soziale Bewegungen
F3_Spezialist für: Methodenkonzeption, Workshops, Öffentlichkeitsarbeit
Wichtigstes Equipment: Mate-Strohhalm, gute Marker

Portrait von Kollektivmitglied Simon vor einem Busch mit grün-roten Blättern. Er trägt eine hellbraune Brille und ein orangenes Hemd und lächelt..

Simon

Pronomen: er
In 3 Worten: vielseitig, zuverlässig, begeisterungsfähig
Spezialist für: Postwachstum, Transformation, Moderation
F3_Spezialist für: Transformative Bildung
Wichtigstes Equipment: Kalender

Fanny

Pronomen: alle
In 3 Worten: mutig, kreativ, wortgewandt
Spezialistin für: Theaterpädagogik, Mediation, machtkritische Bildung
F3_Spezialistin für: Transformatives Lernen, kunstpädagogische Ansätze, Workshopkonzeption
Wichtigstes Equipment: Moderationskarten

Angebote

Jana, Simon, Evelyn und Marie vom F3_kollektiv sitzen nebeneinander in einem Stuhlkreis. Im Fokus des Bildes ist Simon mit einem Laptop auf dem Schoß. Er gestikuliert mit den Händen.
Rosa Luxemburg

»Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden.«

Angebote

Bildungsarbeit...

Drei Personen sind von oben im Stuhlkreis sitzend zu sehen. Auf dem Boden zwischen ihnen liegen einige rote Moderationskarten mit Beschriftung. Eine Person schreibt Stichpunkte auf eine rote Moderationskarte.
bell hooks

»We find ourselves confronted with a clear option: to educate for liberation or to educate for domination.«

Bildungsarbeit...

Wir entwickeln unser Material und unser Angebot gemeinsam weiter. Unsere Ideen und Vorschläge beraten wir miteinander. Unterschiedliche Wissensstände und Erfahrungen mit bestimmten Themen oder Methoden sprechen wir offen aus damit wir voneinander lernen können.

Die Gesellschaft, in der wir leben, verändert sich ständig und ist von globalen Entwicklungen geprägt. Wir haben viele Fragen an die Zukunft. Unsere Bildungsarbeit hat das Ziel, gemeinsam diese Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen. Gemeinsam lernen wir miteinander und voneinander. Didaktisch gehen wir prozessorientiert vor und begleiten Gruppen beim Lernen.

Wir leben im Globalen Norden, dessen Modell ökonomischer Entwicklung zu einer tiefen Spaltung zwischen und innerhalb von Gesellschaften geführt hat. Dieses Modell ökonomischer Entwicklung führt von einer Krise zur nächsten, verursacht Kriege, Armut und Diskriminierung. Die damit einhergehenden Spaltungen werden ständig weiter vertieft und sind gesellschaftlich so prägend, dass sie schon früh erlernt und verinnerlicht werden. Kinder wachsen mit Stereotypen über Menschen in ihrer Gesellschaft und Menschen im Globalen Süden auf, die aus jahrhundertelanger Kolonialgeschichte resultieren. Vorstellungen wie diese, durch welche Verhaltensweisen Menschen der Norm entsprechen und welches Verhalten oder Aussehen „unnormal“ sei, prägen den Alltag. Die Stereotype prägen außerdem die eigene Identität. Das gesamte öffentliche Leben wird von binären Vorstellungen dominiert. Mann vs. Frau, entwickelt vs. unterentwickelt, Inländer vs. Ausländer. Bildung trägt in allen Bereichen (formal, non-formal und informell) ihren Teil dazu bei, diese Normen zu stabilisieren und die Ausschlüsse und Ausgrenzungen aufrechtzuerhalten. Unsere Vorstellung guter Bildungsarbeit ist aber, dass wir damit einen Beitrag dazu leisten, diese normierten Denkweisen und Verhaltensweisen zu hinterfragen. Denn nur so können wir sie verlernen und die Gesellschaft verändern.

Der Zugang zu gesellschaftlicher Anerkennung, zu Dienstleistungen, Waren und Ressourcen ist sehr ungleich zwischen Gruppen von Menschen verteilt. Diese unterschiedlichen Zugänge bewirken privilegierte und de-privilegierte Machtpositionen. Sie sind kein Produkt zufälliger Geschichte, sondern sozial konstruiert, also das Ergebnis gesellschaftlicher Entwicklung. Darin haben manche Gruppen ihre Interessen gegen andere durchgesetzt und Strukturen, Institutionen und Ideologien geschaffen, um ihre Interessen dauerhaft zu schützen und zu verteidigen. Deshalb sind Machtverhältnisse auch nicht einfach aufzuheben oder umzukehren. Ihr Abbau erfordert langfristige Bewusstwerdung, zu der unsere Bildungsarbeit beitragen soll. Wir analysieren Machtverhältnisse, sowohl individuell („wie beeinflusse ich selbst sie durch mein Verhalten?“), institutionell („wie beeinflussen bestimmte Rahmenbedingungen sie?“) als auch ideologisch („wie beeinflussen meine Überzeugungen sie?“) und intersektional („wie hängen unterschiedliche Herrschaftsverhältnisse zusammen?“). Unsere Bildungsarbeit soll ermöglichen, dass Menschen Wege finden, sensibel mit Macht umzugehen, indem sie beispielsweise Macht abgeben oder sie sich erkämpfen. Für uns ist ein bewusster und positiver Umgang mit Macht eine Voraussetzung dafür, damit Menschen Prozesse emanzipatorisch gestalten können.

Wir glauben, dass eine grundlegende Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse nötig ist, damit alle Menschen selbstbestimmt, frei und gleich leben können. Deshalb wollen wir durch Bildungsarbeit dazu beitragen, dass Menschen sich von Fremdbestimmung lösen können und gleiche gesellschaftliche Anerkennung erfahren. Wir reflektieren als politische Bildner*innen kritisch unsere eigene Verstrickung in diese Mechanismen und schaffen darüber Transparenz gegenüber denjenigen, mit denen wir arbeiten. Indem wir uns selbst in Frage stellen, stärken wir die Möglichkeit unserer Zielgruppen für selbstbestimmte Bildung.

Bildung ist für uns kein Selbstzweck, sondern eine elementare Voraussetzung gesellschaftlichen Wandels. Unsere Angebote sollen nicht auf der Ebene der Analyse, des Verstehens und des Bewertens enden, sondern Impulse für Veränderung setzen. Auf der individuellen Ebene wollen wir Menschen dazu befähigen, eigene Denk- und Verhaltensmuster kritisch zu reflektieren und alternative Denkweisen und Handlungsoptionen zu erlernen.

Bildungsmaterial

Katrin, Marie und Evelyn vom F3_kollektiv sitzen nebeneinander und diskutieren. Katrin kniet lächelnd auf dem Boden und hält beschriftete Moderationskarten in der Hand. Marie sitzt daneben auf dem Sofa und gestikuliert mit den Händen. Rechts von ihr sitzt Evelyn, ihr zugeneigt, mit einem Laptop auf dem Schoß und lächelt.
F3_Kollektiv

»Machtkritische Bildung zeigt Strukturen und Zusammenhänge auf und bleibt nicht bei individuellen Handlungsmöglichkeiten stehen.«

Bildungsmaterial

Unsere Bildungsmaterialien basieren auf einem machtkritischen Ansatz und beinhalten globale Perspektiven. Sie knüpfen bewusst an die Lebensrealitäten der Teilnehmenden an und verbinden diese mit Fragen globaler Ungleichheit, Machtverhältnissen und Verantwortung. Ziel ist es, komplexe globale Zusammenhänge verständlich zu machen und Räume für kritische Reflexion, Perspektivwechsel, Austausch und eigenes Handeln zu eröffnen.

Die Materialien richten sich an alle, die in den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Globales Lernen und politische Bildung arbeiten – insbesondere an Lehrer*innen, außerschulische Bildungsreferent*innen sowie Multiplikator*innen in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Unsere Methoden sind praxisnah, flexibel einsetzbar und sowohl für den Unterricht als auch für Workshops geeignet.

Alle Materialien sind Open Educational Resources (OER) und stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA. Das bedeutet: Sie dürfen frei genutzt, angepasst und weiterverbreitet werden – bei Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen.Die Materialien eignen sich für die Durchführung in Präsenz ebenso wie für Online-Formate.

Unsere Zielgruppen sind Jugendliche und junge Erwachsene sowie gering literalisierte Erwachsene. Gering literalisierte Erwachsene sind Menschen, die nur auf Wortebene lesen und schreiben können und Schwierigkeiten mit längeren oder komplexen Texten haben. Sie sind im Alltag oft stark benachteiligt. In unseren Artikeln erklären wir das Konzept genauer und zeigen, warum uns machtkritische Bildungsangebote für diese Zielgruppe wichtig sind.

Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu erleichtern, sind unsere Methoden in Sprachniveau B2 sowie in einfacher Sprache verfügbar. So unterstützen wir inklusives Lernen und eine aktive Beteiligung aller Teilnehmenden.

Der Aufbau der Materialien ist praxisorientiert: Jede Methode enthält eine verständliche Methodenbeschreibung mit den wichtigsten Infos, einen Ablaufplan, interaktive H5P-Tools und Materialpakete zum Ausdrucken sowie Hinweise zur Durchführung.

Unsere partizipativen Methoden nutzen abwechslungsreiche Ansätze, Elemente aus ESL (Emotional-sozialen Lernen) und medienpädagogische Handlungsoptionen. Sie fördern Diskussion, Kreativität und kritisches Denken – und machen globale Themen greifbar und handlungsrelevant.

Zum Material

Unsere Themen

Viele fragen nach den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung – wir fragen, welche Machtverhältnisse dahinterliegen. Perspektiven aus dem Globalen Süden sind wichtig, um unseren digitalen Alltag kritisch verstehen und reflektieren zu können. In unseren Methoden zeigen wir vor allem Handlungsperspektiven von Menschen und Initiativen aus verschiedenen Regionen Lateinamerikas. Die Methoden sind interaktiv und beinhalten Elemente wie ein Quiz oder Bildbetrachtung. Sie behandeln folgende Fragen:
  • Was bedeutet eigentlich Digitalisierung und in welchen gesellschaftlichen Bereichen spielt sie eine Rolle?
  • Wie funktioniert das Internet?
  • Wie können Hashtags wie #MeToo oder #NiUnaMenos als empowernde Strategie gegen Gewalt an FLINTA genutzt werden?
  • Wer entwickelt Algorithmen und Apps in der Tech-Branche – und wie können wir Geschlechterungleichheiten dort aufdecken und durch feministische Interventionen verändern
  • Woher kommt der Strom fürs Internet? In einer Wimmelbild-Übung entdecken die Teilnehmer*innen Geschichten zu Braunkohle, Klimawandel und Protesten.
  • Woher stammen die Rohstoffe in unseren Smartphones? Lithium-Bergbau in Bolivien und deutsche Technologieentwicklung stehen im Fokus.
  • Welche globalen Folgen hat Elektro-Mobilität? Anhand spannender Methoden lernen die Teilnehmer*innen über E-Autos, autonomes Fahren, Lithium aus Chile, Tesla-Fabriken in Deutschland, Click-Arbeit in Venezuela und alternative Konzepte.
  • Was sind Fake News? Ein Video in Leichter Sprache gibt Antworten.
  • Welche Rolle spielt das Smartphone auf der Flucht – und wie wirken Handydaten im Asylverfahren? Ein interaktives Video mit Quiz und Lernstationen regt zur Reflexion und aktiven Beteiligung an.
Die ungleiche Behandlung von Geschlechtern ist in einer von Sexismus und Patriarchat geprägten Welt ein zentrales Thema. Es eignet sich gut, um mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und gering literalisierten Erwachsenen über globale Machtverhältnisse zu sprechen. Unsere Methoden beleuchten dies aus einer intersektionalen Perspektive: Wir setzen verschiedene Feminismen mit Digitalisierung und dem Aufstieg rechter, demokratiefeindlicher Bewegungen in Bezug und klären Begriffe wie trans*, queer oder Geschlechtsidentität. Die Methoden behandeln folgende Fragen:
  • Was bedeutet trans* und wie werden trans* Frauen diskriminiert? Im Lernvideo berichtet Katja Jessica Jana Woeckner in einfacher Sprache von ihren Erfahrungen.
  • Wie können Hashtags wie #MeToo oder #NiUnaMenos als empowernde Strategie gegen Gewalt an FLINTA genutzt werden?
  • Wer entwickelt Algorithmen und Apps in der Tech-Branche – und wie können wir Geschlechterungleichheiten dort aufdecken und durch feministische Interventionen verändern
  • Wie macht man antifeministische Politiken greifbar? Das Spiel „Match it!“ schafft Reflexionsräume zum Erstarken rechter und antifeministischer Politik und zeigt Beispiele des globalen Widerstands.
  • Welche Macht haben Geschlechterrollen in Gesellschaften, die immer mehr nach rechts rutschen und welche globalen Beispiele feministischen Widerstands gibt es? In einem interaktivem Lernvideo in einfacher Sprache stellen wir drei starke Frauen vor.
In unseren Methoden lenken wir den Blick auf die wachsende globale Bedrohung durch rechte Ideologien – und setzen dabei den Fokus auf Kämpfe und Strategien aus dem Globalen Süden. Denn gerade hier zeigen sich wichtige Impulse, wie Menschen gegen Antifeminismus, Klimawandelleugnung und Angriffe auf Demokratie und Grundrechte Widerstand leisten. In den Methoden werden folgende Fragen behandelt:
  • Was gibt es global für Fort- und Rückschritte in den Bereichen Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit? Das interaktive Brettspiel „Ein Schritt vor, zwei zurück“ macht erfahrbar, wie umkämpft diese Politikfelder sind und legt den Fokus auf rechte Akteur*innen.
  • Wie macht man antifeministische Politiken greifbar? Das Spiel „Match it!“ schafft Reflexionsräume zum Erstarken rechter und antifeministischer Politik und zeigt Beispiele des globalen Widerstands.
  • Welche Macht haben Geschlechterrollen in Gesellschaften, die immer mehr nach rechts rutschen und welche globalen Beispiele feministischen Widerstands gibt es? In einem interaktivem Lernvideo in einfacher Sprache stellen wir drei starke Frauen vor.
  • Wie nutzen rechte Akteur*innen Klimawandelleugnung zur Verbreitung ihrer Ideologie – und wie lassen sich ihre Falschnachrichten zum Klimawandel erkennen und widerlegen?
  • Wie verbreiten sich rechte Verschwörungsideologien im Netz? Eine Übung beleuchtet Wege über Social Media, Telegram und Imageboards und regt zum eigenen Handeln an.
  • Was sind Fake News? Ein Video in Leichter Sprache gibt Antworten.
Klimagerechtigkeit verknüpft Klimawandel, Ressourcenkonflikte und globale Ungleichheiten – ein Schlüsselthema, um mit Jugendlichen über Wirtschaftssysteme, digitale Technologien und kollektives Handeln zu sprechen. In unseren Methoden zu diesem Thema zeigen wir auf, wie Klimakrise und globale Machtverhältnisse zusammenhängen und stellen uns folgende Fragen:
  • Woher kommt der Strom fürs Internet? In einer Wimmelbild-Übung entdecken die Teilnehmer*innen Geschichten zu Braunkohle, Klimawandel und Protesten.
  • Woher stammen die Rohstoffe in unseren Smartphones? Lithium-Bergbau in Bolivien und deutsche Technologieentwicklung stehen im Fokus.
  • Welche globalen Folgen hat Elektro-Mobilität? Anhand spannender Methoden lernen die Teilnehmer*innen über E-Autos, autonomes Fahren, Lithium aus Chile, Tesla-Fabriken in Deutschland, Click-Arbeit in Venezuela und alternative Konzepte.
  • Wie nutzen rechte Akteur*innen Klimawandelleugnung zur Verbreitung ihrer Ideologie – und wie lassen sich ihre Falschnachrichten zum Klimawandel erkennen und widerlegen?
  • Welche Gefühle und Emotionen beschäftigen uns in Bezug auf die Klimakrise? Die Methode stärkt nach den Prinzipien des emotional-sozialen Lernens die Wahrnehmung eigener Emotionen und setzt sie in einen Bezug zu Betroffenheit von Menschen aus dem Globalen Süden.
 
Flucht und Migration zeigen globale Ungleichheiten – von digitaler Überwachung bis zu unsichtbaren Grenzen. Dieses Thema eignet sich gut, um mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über Machtverhältnisse, vermeintliche Selbstverständlichkeiten und Widerstand zu sprechen. In unseren Methoden stellen wir uns folgende Fragen:
  • Welche Rolle spielt das Smartphone auf der Flucht – und wie wirken Handydaten im Asylverfahren? Ein interaktives Video mit Quiz und Lernstationen regt zur Reflexion und aktiven Beteiligung an.
  • Warum überqueren manche Menschen Grenzen selbstverständlich, andere nicht? Eine Übung mit Karten und Weltabbildungen macht Unterschiede zwischen Menschen, Waren und Hindernissen sichtbar.
Globale Machtverhältnisse spielen in vielen unserer Methoden eine wichtige Rolle. Anhand der COVID-19 Pandemie wurden sie besonders sichtbar. Diese Methoden bieten Gesprächsanlass um anhand eigener Erfahrungen in der Pandemie über globale Krisen zu sprechen. Dabei stellen wir uns folgende Fragen:
  • Wie veränderte COVID-19 die Arbeitsbedingungen weltweit und inwiefern verstärkte die Pandemie globale Ungleichheiten? Videos aus verschiedenen Ländern regen Reflexion über Forderungen und gute Arbeit an.
  • Wie kann ein solidarischer Umgang mit geistigen Eigentum aussehen? Anhand der COVID-19 Impfstoff-Patente werden in der Methode die Verantwortung des Globalen Nordens und globale Machtverhältnisse beim Zugang zu Gesundheit diskutiert. Methodisch funktioniert die Auseinandersetzung anhand einer analogen Twitter (jetzt „X“) Diskussion.
 

Wir arbeiten gemeinsam von verschiedenen Orten aus:

  • Berlin
  • Darmstadt
  • Köln
  • Wendland