Die Methode beginnt mit einer emotionalen Aktivierung. Die Teilnehmer*innen hören Aussagen und positionieren sich je nach ihren Gefühlen dazu in verschiedenen Ecken des Raumes. Die Aussagen können je nach Gruppe ausgewählt oder angepasst werden. Eventuell müssen Begriffe wie Trans* oder Incels erklärt werden.
Danach bietet ein Partner*innen-Interview zu zweit Zeit zur Reflexion der eigenen Gefühle im Umgang mit den Themen Feminismus, queeres Leben und rechte Bewegungen.
Im Anschluss erklären die Teamer*innen in einem kurzen Input die zentralen Merkmale und Strategien antifeministischer Politik, ihre Rolle als „Brückenideologie“ und die globale Vernetzung. Die Teilnehmer*innen können Fragen stellen und Beispiele aus ihrem Umfeld einbringen.
Beim Zuordnungs-Spiel „Match it – Antifeminismus erkennen“ bilden die Teilnehmer*innen 4er-Gruppen und ordnen Beispiele antifeministischer Politik und feministischen Protests verschiedenen Kategorien zu. Die Kategorien sind: Reproduktive Rechte, Queeres Leben, Gewalt, Care-Arbeit, Alltagsleben. Optional können einzelne Kategorien je nach Gruppenkontext weggelassen werden. Über QR-Codes auf den Spielkarten rufen die Teilnehmer*innen Infos auf ihren Smartphones ab und überprüfen die richtige Zuordnung über Symbole auf der Rückseite der Karte.
In der Abschlussdiskussion reflektieren die Teilnehmer*innen, wie feministische Erfolge global verteidigt und bedroht werden und welche Lernimpulse sie für den eigenen Alltag mitnehmen.