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Can you feel it? Raum für Emotionen und Perspektiven zur Klimakrise

Die Methode stärkt nach den Prinzipien des emotional-sozialen Lernens die emotionale Bildung und Empathie der Teilnehmer*innen im Kontext der Klimakrise. Sie reflektieren und verbalisieren eigene Gefühle und setzen diese mit den Erfahrungen von Betroffenen der Klimakrise aus dem globalen Süden in Beziehung. Die didaktischen Elemente Fantasiereise, Emotionskarten und Positionsbarometer fördern Reflexion, Perspektivübernahme und Urteilsfähigkeit.

Die Methode ist primär für Präsenz-Settings konzipiert, lässt sich aber leicht für Online-Formate anpassen. Den detaillierten Ablauf und alle druckbaren Materialien findet ihr rechts zum Download als ZIP-Datei.

Downloads

  • Ablaufplan
  • Alle Materialien (ZIP Datei)
    • Ablaufplan als Word Datei
    • M1B_M1_Fantasiereise
    • M1B_M2_Emotionskarten
    • M1B_M3_Emotionen Einordnung
    • M1B_M4_Präsentation Zitat
    • M1B2_M5_Stichworte Input zur Überleitung

Die Methode beinhaltet interaktive Bildungs-Tools. Die Tools können in online Settings und in Präsenz genutzt werden und bieten gleichzeitig die Möglichkeit zum Selbstlernen. Wie ihr das Tool genau einsetzen könnt findet ihr im Ablaufplan.

Hier findet ihr alle Tools zu der Methode

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Besonderheiten

Methodik: Fantasiereise, Reflexion
Zeitaufwand: 45 min
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren, interessierte Erwachsene
Gruppengröße: Maximal 30 Teilnehmer*innen
Teamer*innen: 1-2 Teamer*innen
Komplexität: *
Barrieren: Die Methode setzt Seh- und Hörvermögen voraus. Sie kann im Sitzen durchgeführt werden. Die Fantasiereise setzt Konzentrationsfähigkeit voraus.
  • Den Teilnehmer*innen Zugang zu ihren Gefühlen zur Klimakrise erleichtert.
  • Die Teilnehmer*innen kommen über ihre Gefühle zur Klimakrise in den Austausch.
  • Die Teilnehmer*innen wissen, wie sich Rahmina aus Kenia angesichts der Klimakrise fühlt.
  • Die Teilenhmer*innen entwickeln eine Position dazu, welche Menschen am meisten unter der Klimakrise leiden.
  • Die Teilnehmer*innen verstehen, dass sie nicht alleine sind mit ihren Gefühlen zur Klimakrise.
  • [nur bei Überleitung] Sie verstehen, dass Gefühle der Überforderung und Angst zur Leugnung der Klimakrise führen können

Die Teamer*innen bereiten den Raum als Stuhlkreis vor und drucken bei Bedarf die Fantasiereise sowie die Emotionskarten (2x, zum Ausschneiden) aus. Als Alternative zu den Emotionskarten eignen sich visuelle Karten wie die „Gefühlsmonster“ (gefuehlsmonster.de). Zusätzlich richten sie Beamer und Laptop für die Präsentation her. Wenn sie die Fantasiereise als Audio abspielen, bereiten sie einen Lautsprecher vor.

Die Methode fragt gezielt nach den Gefühlen der Teilnehmer*innen zur Klimakrise. Deshalb sollten diese schon Grundwissen zum Thema mitbringen – z. B. was gemeint ist, wenn von Klimawandel oder Klimakrise gesprochen wird.

Die Teamer*innen sollten ebenfalls Wissen zum Thema haben, um auf Rückfragen reagieren zu können.

Hier gibt es eine Leseempfehlungen: Klimafaktenpapier – Basisfakten zum Klimawandel, die in der Wissenschaft unumstritten sind, download unter: https://www.klimafakten.de/sites/default/files/2025-11/Klimafaktenpapier2025.pdf

Die Methode setzt voraus, dass sich Teilnehmer*innen auf ihre Emotionen einlassen können. Sie brauchen eine gewisse Reflexionsfähigkeit und Zugang zu ihren eigenen Gefühlen.

Die Methode umfasst fünf Schritte. Zunächst (10 Min.) leiten die Teamer*innen mit einer Einführung in ein sicheres, freiwilliges Setting ein, fordern die Teilnehmer*innen auf, sich bequem hinzusetzen und führen eine Fantasiereise durch – entweder vorlesend oder per Audio –, gefolgt von einer Abklopf-Übung zur Rückkehr in den Raum. Im zweiten Schritt (10 Min.) wählen die Teilnehmer*innen passende Emotionskarten (z. B. Trauer, Wut) aus, tauschen sich in Zweiergruppen über die während der Reise präsenten Bilder und Gefühle aus und beantworten Reflexionsfragen wie „Warum diese Karte?“, wobei die Teamer*innen unterstützen, ohne zu bewerten. Danach (5 Min.) präsentieren die Teamer*innen ein Bild und Zitat von Rahmina, einer 16-Jährigen aus Kisumu/Kenia am Viktoriasee, die ihre Gefühle zu der Klimakrise teilt. Das Zitat regt zur Reflexion über globale Ungerechtigkeiten an. Im vierten Schritt (10 Min.) wird ein Positionsbarometer eingesetzt. Die Teilnehmer*innen positionieren sich zu verschiedenen Aussagen und diskutieren ihre Positionen. Abschließend (10 Min.) fassen die Teamer*innen die Vielfalt der Gefühle zusammen und betonen, dass das Benennen und Sprechen über Gefühle hilfreich ist, um sich in der Krise zurecht zu finden. Ein Input hilft bei der optionalen Überleitung zu der Methode zu der Gefahr der Leugnung des Klimawandels „Fakten vs. Fake – rechte Klimalügen enttarnen.

M1B_M4_Präsentation Zitat

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M1B_T1 eingesprochene Fantasiereise

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