Die Methode umfasst fünf Schritte. Zunächst (10 Min.) leiten die Teamer*innen mit einer Einführung in ein sicheres, freiwilliges Setting ein, fordern die Teilnehmer*innen auf, sich bequem hinzusetzen und führen eine Fantasiereise durch – entweder vorlesend oder per Audio –, gefolgt von einer Abklopf-Übung zur Rückkehr in den Raum. Im zweiten Schritt (10 Min.) wählen die Teilnehmer*innen passende Emotionskarten (z. B. Trauer, Wut) aus, tauschen sich in Zweiergruppen über die während der Reise präsenten Bilder und Gefühle aus und beantworten Reflexionsfragen wie „Warum diese Karte?“, wobei die Teamer*innen unterstützen, ohne zu bewerten. Danach (5 Min.) präsentieren die Teamer*innen ein Bild und Zitat von Rahmina, einer 16-Jährigen aus Kisumu/Kenia am Viktoriasee, die ihre Gefühle zu der Klimakrise teilt. Das Zitat regt zur Reflexion über globale Ungerechtigkeiten an. Im vierten Schritt (10 Min.) wird ein Positionsbarometer eingesetzt. Die Teilnehmer*innen positionieren sich zu verschiedenen Aussagen und diskutieren ihre Positionen. Abschließend (10 Min.) fassen die Teamer*innen die Vielfalt der Gefühle zusammen und betonen, dass das Benennen und Sprechen über Gefühle hilfreich ist, um sich in der Krise zurecht zu finden. Ein Input hilft bei der optionalen Überleitung zu der Methode zu der Gefahr der Leugnung des Klimawandels „Fakten vs. Fake – rechte Klimalügen enttarnen.