Der 115-minütige Präsenz-Workshop beginnt mit einem 5-minütigen Einstieg: Die TM führen durch Alltagsbeispiele ins Thema ein und aktivieren mit offenen Fragen den persönlichen Bezug. In 15 Minuten reaktivieren die Teilnehmer*innen im Plenum via Leitfragen ihr Wissen zum Klimawandel. Die Teamer*innen visualisieren die Ergebnisse als Wissenspuzzle mit Moderationskarten.
Es folgt ein 10-minütiges Karten-Matching: Die Teilnehmer*innen teilen sich in zwei Gruppen – eine erhält Zitate mit Falschaussagen zum Klimawandel, die andere „Debunks“ –, sie suchen spielerisch passende Paare durch Raumbewegung und Schlagwortabgleich. Nachdem die Teams sich gefunden haben, bekommen sie Hintergrundsblatt zur Ergänzung.
In 30 Minuten bearbeiten die Teams ein Arbeitsblatt mit Reflexionsfragen zu der Falschaussage, der Person, die die Falschaussage getätigt hat, ihren Motiven und Widerlegung. Daraus entwickeln sie im Anschluss einen Alltagsdialog als Argumentationstraining.
Nach 10 Minuten Pause präsentieren die Teams in 20 Minuten ihre Dialoge als Plakat oder kurzes Theater. Eine 10-minütige emotionale Reflexion erfolgt im Kugellager zu Gefühlen und Erkenntnissen. Nach weiterer 10-minütiger Pause reflektieren die Teilnehmer*innen 15 Minuten im Plenum Interessen, Motive und politisches Spektrum der Personen, die die Falschaussagen zum Klimawandel tätigen.
Abschließend (10 Min.) diskutieren die Teilnehmer*innen Folgen der Leugnung, insbesondere für den Globalen Süden, mit Rückbezug und Visualisierung.