Die Methode umfasst fünf Schritte. [1] Sie beginnt im Stuhlkreis mit einer Namens- (und ggf. Pronomen und Befindlichkeitsrunde). Die Teamer*innen stellen den Titel und den Ablauf des Workshops vor. [2] Für die Musikstuhl-Übung werden Stühle in Zweiergruppen gegenüber im Raum verteilt und die Teilnehmer*innen bewegen sich im Raum. Stoppt die Musik, finden sie sich zu zweit zusammen und sprechen nacheinander (max. 1 Minute pro Person) über eine Frage, die die Teamer*innen von einem Flipchart vorlesen. Der Wechsel wird angesagt, damit alle zu Wort kommen. Danach geht die Musik wieder an und die Teilnehmer*innen bewegen sich erneut im Raum. Beim nächsten Stopp finden sie sich in neuen Konstellationen zur nächsten Frage zusammen. So wird Vorwissen zu Begriffen und Beispielen rechter Akteur*innen im nationalen und internationalen Kontext aktiviert. [3] Anschließend führen die Teamer*innen anhand eines kurzen Videos und Inputs in zentrale Merkmale, Narrative, Strategien und Akteur*innen rechter Bewegungen ein; dabei thematisieren sie gezielt Angriffe auf Klima- und Geschlechtergerechtigkeit. [4] Durch das Spiel „Ein Schritt vor, zwei zurück?“ erleben die Teilnehmer*innen spielerisch, wie umkämpft diese Politikfelder sind und setzen sich mit globalen Beispielen für Vor- und Rückschritte und rechter Einflussnahme auseinander. [5] In der Abschlussdiskussion erfolgt eine emotionale und inhaltliche Auswertung, u. a. über überraschende Erkenntnisse, persönliche Gefühle, Parallelen zur Realität und die Analyse gesellschaftlicher Errungenschaften und Rückschläge.
Die Methode verknüpft Wissen, Bewegung, spielerische Zugänge und emotionale Reflexion und schafft so einen lebendigen Zugang zu komplexen Themen.